Spezialtiefbau

Bei der Realisierung von Tiefbau­maßnahmen in dicht bebauten Innenstadt­gebieten werden u.a. wegen der strengen Verformungs­beschränkungen für die umliegende Nachbarbebauung vermehrt Techniken des modernen Spezial­tiefbaus angewandt.

Dies gilt sowohl für Baugruben und Gründungen als auch für unterirdische Bauwerke, z. B. Tunnel für U- und S-Bahnen. Insbesondere die Anwendung der Spezialtief­bauverfahren in deren Grenzbereich führt oft zu Bauverzögerungen und Kosten­steigerungen, so dass hier ein besonders hoher Bedarf an fachtechnisch kompetenter Beratung besteht.

BFM berät auf Basis detaillierter Kenntnisse der Verfahren sowie umfangreicher Praxis­erfahrung beim wirtschaftlich erfolgreichen Einsatz von Spezialtief­bauverfahren.

Durch unser Institut werden u. a. Beratungs- und Planungs­leistungen zu den nachfolgenden aufgeführten Spezialtief­bautechniken angeboten:

  • alle Formen von Pfahl­gründungen (z.B. Bohr- und Verdrängungs­pfähle)
  • Verpressanker, Bodennägel etc.
  • Schlitz- und Dichtwände, Spundwände
  • flächige und pfahlartige Baugrund­verbesserungen (Schottersäulen etc.)
  • Injektions­verfahren
  • Düsenstrahl­verfahren
  • Vereisungen
  • Unterfangungen und Sicherungen mittels der o. g. Verfahren

Leistungsspektrum von BFM

  • projektbezogene Bewertung der Notwendigkeit und der Anwendbarkeit des Verfahrens sowie Aufzeigen von Ausführungs- und Kostenrisiken, ggf. Darstellung von Alternativen
  • Kosten­schätzungen und/oder Kosten­vergleich für verschiedene Verfahren
  • Geotechnische Planung der Maßnahme inkl. Durchführung der erforderlichen Standsicherheits­nachweise
  • Aufstellen und Überwachen des Qualitäts­sicherungsplanes (QSP)
  • Erstellung oder Prüfung der Ausschreibungs­unterlagen
  • Unterstützung bei der Vergabe
  • fachtechnische Begleitung des Genehmigungs­prozesses
  • Fachbau­überwachung in der Ausführungsphase

Erfahrung

Das Erfahrungsspektrum von BFM umfasst die Ausführung sämtlicher Pfahltypen und pfahlähnlicher Gründungssystem, s. auch Thema Bodenverbesserung und KPP:

  • Bohrpfähle nach DIN EN 1536 / DIN 4014
  • Mikropfähle (sog. GEWI-Pfähle) nach DIN EN 14199 / DIN 4128
  • Ortbeton-Rammpfähle, z. B. Franki-Pfähle, Simplex-Pfähle
  • Pfahlwände, Schlitzwandlamellen (sog. Barrettes)
  • Spezialpfähle unterschiedlicher Anbieter (z. B. Typ FUNDEX, VIBREX, ATLAS)
  • Spezialpfähle zur Sanierung von Gründungen, z. B. Typ ERKA
  • Stahlpfähle, Duktilpfähle und vertikal belastete Spundbohlen